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Andrea Budde
Mediation und Arbeitsrecht
-
Die Rahmenbedingungen für die Implementierung von Mediation im Betrieb.
300 Seiten, ISBN 3-934391-1927, EUR 34,00

Mediation wird als effizientes Verfahren zur Bearbeitung eskalierter Konflikte seit einigen Jahren auch in der Arbeitswelt erfolgreich eingesetzt. Die Autorin dieses Buches ist erfahrene Mediatorin, Fachanwältin für Arbeitsrecht, Mediationsausbilderin und Beraterin in Köln. Sie zeigt hier Vorteile, Risiken sowie arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen für die Anwendung von interner und externer Mediation im Betrieb auf. Untersucht wird:
- Für welche Arbeitsplatzkonflikte eignet sich Mediation besonders?
- Wie funktionieren die traditionellen arbeitsrechtlichen Verfahren und Institutionen des betrieblichen Konfliktmanagements?
- Wie kann in Unternehmen Mediation im Rahmen eines integrierten betrieblichen Konfliktmanagementsystems implementiert werden?
In einem ausführlichen Anhang finden sich erfolgreiche Praxisbeispiele für die Implementierung von Mediation im Rahmen betrieblicher Konfliktmanagementsysteme.

Eine unverzichtbare rechtliche Orientierungshilfe für Juristen, Führungskräfte, Betriebs- und Personalräte, Personalentwickler, Organisationsberater, Supervisoren und Mediatoren.

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Inhalt

0 Vorwort

1Einleitung
1.1 Ausgangspunkt und bisheriger Stand der Forschung
1.2 Methodisches Vorgehen
1.3 Gang der Untersuchung

2 Konflikte und Konfliktmanagement in Betrieben
2.1 Konfliktbegriff
2.2 Betriebliches Konfliktmanagement
2.3 Ebenen der Konfliktbearbeitung
2.4 Das Kontinuum des betrieblichen Konfliktmanagements
2.5 Mediation als informelle Intervention und als “rechtsnahes”
       interessenorientiertes Verfahren des betrieblichen Konfliktmanagements

3 Traditionelle arbeitsrechtliche Verfahren und
   Institutionen des betrieblichen Konfliktmanagements
3.1 Innerbetriebliche Verfahren und Stellen für die Bearbeitung inter-individueller
      Konflikte
3.2 Innerbetriebliche Konfliktbearbeitungsverfahren und -stellen für kollektive Konflikte
3.3 Außerbetriebliche Verfahren und Institutionen für die Bearbeitung
       inter-individueller Konflikte
3.5 Zusammenfassende Bewertung

4 Implementierung von Mediation im Rahmen eines
   integrierten betrieblichen Konfliktmanagementsystems
4.1 Begriffsklärung: “Integriertes Konfliktmanagementsystem”
4.2 Ziele für die Einführung eines IKMS
4.3 “Designelemente” eines IKMS
4.4 Erfahrungen mit dem Einsatz von Ombuds-personen innerhalb von IKMS in den USA
4.5 Die Institutionalisierung von IKMS im Rahmen der Organisationsentwicklung
4.6 Ansätze für die Forderung nach Implementierung eines IKMS in der deutschen
       rechtssoziologischen und arbeitsrechtlichen Literatur
4.7 Zusammenfassende Bewertung

5 Zulässigkeit der Implementierung von Mediation im Betrieb
   und Ansätze für ihre Institutionalisierung im Arbeitsrecht
5.1 Zulässigkeit von Mediationsabreden für die Einleitung einer
       betrieblichen Mediation in individualrechtlichen Streitigkeiten
5.2 Implementierung von Mediation im Verhältnis zu traditionell
      arbeitsrechtlichen innerbetrieblichen Verfahren
5.3 Zulässigkeit des Einsatzes von Konfliktmanagern und Konfliktlotsen
5.4 Zulässigkeit von Mediationsverfahren in kollektiven Streitigkeiten
5.5 Kollision mit von Mediation mit außerbetrieblichen Verfahren
5.6 Anknüpfungspunkte für die Einführung von Mediation und für Stellen für
       Konfliktmanagement und Mediation im geltenden Arbeitsrecht
5.7 Anknüpfungspunkte für die Institutionalisierung von Mediation im geltenden
       Arbeitsrecht

6 Rechtliche Absicherung von Mediation und von Stellen
   für Konfliktmanagement und Mediation im Betrieb
6.1 Einführung und Überblick: Regelungsbedarfe
6.2 Verfahrensgarantien für Arbeitnehmer als Medianten
6.3 Verhaltensstandards für Mediatoren, Konfliktmanager und Konfliktlotsen im Betrieb
6.4 Anforderungen an Arbeitgeber
6.5 Aufgaben des Betriebsrats
6.6 Installierung einer Stelle für Konfliktmanagement und Mediation beim Betriebsrat

7 Zusammenfassung und Perspektiven für die Institutionalisierung und Gestaltung
   integrierter Konfliktmanagementsysteme
7.1 Zusammenfassung
7.2 Formen der Institutionalisierung innerbetrieblicher integrierter
      Konfliktmanagementsysteme
7.3 Institutionalisierung von Verfahren und Interventionen
7.4 Rechtliche Absicherung und Gestaltungsmöglichkeiten für ein IKMS
7.5 Perspektiven für die Verbindung mit außerbetrieblichen Formen des
      Konfliktmanagements
7.6 Mögliche Auswirkungen des Konzepts des adäquaten integrierten
       Konfliktmanagements auf die Arbeitsrechts-Wissenschaft

8 Anhang: Fallstudien/Praxisbeispiele
8.1 USA: Haliburton,1  Texas
8.2  I. Vorbereitung: Errichtung einer internen Arbeitsgruppe (“Task Force”)
8.3  II. Ist-Analyse
8.4  III. Planung und Design des neuen Integrierten Konfliktmanagementsystems
8.5  Ergänzung: Der Employment Legal Consultation Plan
8.6  Praxismodelle zur Einführung von Konfliktbeauftragten und Konfliktlösungs- 
        kommissionen zur Bekämpfung von Mobbing in deutschen Betrieben und
        Verwaltungen
8.7  Dienstvereinbarung über den Einsatz von Konfliktlotsen bei der
        Stadtverwaltung Kerpen

Abkürzungsverzeichnis
E-Mailverzeichnis
Literaturverzeichnis
Ausführliches Inhaltsverzeichnis

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Zur Autorin:
Dr. Andrea Budde, seit 1995 selbstständige Rechtsanwältin und Mediatorin, Fachanwältin für Arbeitsrecht in Köln, absolvierte ihre Mediationsausbildung Anfang der 90 er Jahre in Deutschland und den USA. Seitdem engagiert sie sich insbesondere für den Einsatz von Mediation in betrieblichen Konflikten. Besondere Beachtung fand das von ihr konzipierte und geleitete EU-geförderte Modellprojekt QUAK® zur Qualifizierung interner Mediatoren bzw. Konfliktlotsen im Betrieb. Dr. Andrea Budde berät Unternehmen bei der Implementierung von Mediation und bildet Mitarbeiter für ihre neuen Aufgaben aus. Nähere Informationen: www.konfliktmanagement.de.

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