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Keine Frage, der Wandel ist kein selbst gewählter. Klagen und rückwärtsgewandtes Resümieren über vergangene Zeiten erweisen sich auf Dauer als schlechte Wegbegleiter. Wie aus der Beratungsarbeit bekannt, können aus der Jammerhaltung keine Arbeitsbedingungen verändert werden. Das ist kein Appell an positivistisches Denken, sondern eine Einladung zur Differenzierung, sich zu stellen, um handlungsfähig zu bleiben oder wieder zu werden und um Entwicklung zu ermöglichen. Gute Beratung kann helfen Räume zu schaffen, um die Zumutungen der Veränderung und Unsicherheit zwar nicht zu lösen, so doch wahrzunehmen, auszuhalten und fortdauernd – in gemeinsamem Bemühen – zu balancieren. Beiträge zu folgenden Themenbereichen: Supervision, Coaching, Wirtschaftsmediation, Organisationsentwicklung, Bürgerengagement, Familienunternehmen und Jugendhilfe. |
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Beiträge: Erhard Tietel: Ökonomisierung und Subjektivierung von Arbeit – Ambivalenzen und Paradoxien Kornelia Rappe Giesecke: Wie wir uns wandeln – Ein Rückblick auf 25 Jahre Beratungstheorie und -praxis vor dem Hintergrund des triadischen Wandelmodells Ortfried Schäffter: Eine Professionstheorie der Beratung als Horizont für neue Beratungsfelder - Entwicklungsbegleitung im Kontext bürgerschaftlichen Engagements Monika Bauseler: “Supervision hat sich emanzipiert” - eine Diskussion mit Harald Pühl Heinz-Ulrich Thiel: Organisationsberatung als Förderung von Selbstorganisationsprozessen Helmut Hallier: Leitungsberatung in Veränderungsprozessen Sybille Sailer: Ost-Team und West-Chef – enttäuschte Hoffnung auf gegenseitige Wertschätzung? Klaus Obermeyer: Coaching in kleinen und mittelständischen Familienunternehmen - Flexible Beratung in einer institutionellen Überschneidungszone Hermann Staats: Von kleinen Kindern lernen? Entwicklungspsychologisch fundierte Beratung von Eltern, Säuglingen und Kleinkindern Heidrun Heinecke: In Bewegung: Supervision, Coaching und Organisationsberatung – eine Diskussion
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